Para-Radsport-WM: Freudentränen nach dem Gold-Märchen
Auf dem Siegerpodest ist es aus ihr herausgebrochen: Die Freudentränen kullerten während der Nationalhymne die Wangen hinab und Christiane Reppe war sichtlich berührt. Nach einer emotionalen Achterbahnfahrt in den vergangenen Tagen hat die Handbikerin für ein Gold-Märchen gesorgt. Die 30-jährige Dresdenerin jubelte bei den Para-Radsport-Weltmeisterschaften im südafrikanischen Pietermaritzburg ebenso über den Titel wie Andrea Eskau und Hans-Peter Durst. Jana Majunke rundete den erfolgreichen WM-Auftakt mit Bronze ab.
„Ich bin mega glücklich. Jetzt fällt gerade alles von mir ab, vor allem bei der Siegerehrung war es sehr emotional“, berichtet Christiane Reppe. Erst am Montag gab der Radsport-Weltverband nach einem Anmeldefehler bei der Nominierung überraschend doch noch grünes Licht für ihren Start, auch dank der Unterstützung des Bunds Deutscher Radfahrer, insbesondere durch Generalsekretär Martin Wolf. Jetzt hat Reppe Gold gewonnen – was für eine Geschichte.
weiterlesen