Para Ski nordisch: Paralympics-Tests mit positiven Schlüssen
Sebastian Marburger sprintet beim Para Weltcup in Val di Fiemme zu Gold, Anja Wicker und Leonie Walter zu Silber. Im Klassik-Rennen über zehn Kilometer laufen Marburger und Walter erneut aufs Podium. Kathrin Marchand wird in ihren ersten Langlauf-Rennen jeweils Vierte.
Das vielleicht größte Lob kam von der Weltcup-Führenden und achtfachen Weltmeisterin Vilde Nilsen aus Norwegen. „Du bist verdammt gefährlich“, raunte die 24-Jährige der Neuen im Klassement zu. Die Neue, das war Kathrin Marchand (SV Kirchzarten), die bei ihrem Premieren-Auftritt in einem Para Ski nordisch-Weltcup sofort für Furore sorgte. Im Klassik-Sprint von Val di Fiemme (Italien) gewann sie als Prolog-Sechste der Frauen stehend ihren Halbfinal-Lauf und hatte im Finale eine Bronze-Medaille vor Augen. Nilsen und Oleksandra Kononova (Ukraine) waren außer Reichweite, an die Chinesin Zhiqing Zhao rückte die 34-jährige Kölnerin auf der Zielgeraden aber immer näher ran – bis sie aus dem Tritt kam und stürzte.
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